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Schnelles Basilikumpesto

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Ich weiß, ich weiß. Ihr denkt jetzt sicher ‚Jetzt kommt sie mit Basilikumpesto, wie langweilig. Das gibt es doch schon hundert Jahre‘. Und ich gebe euch recht. Es gibt sicher schon seit vielen Jahren unzählige Rezepte für dieses beliebte Pesto. Doch ich finde es wird nicht langweilig und ist in der Einfachheit der Zubereitung unschlagbar. Wenn ich bei uns zu Hause Pesto mache, dann kann ich mir sicher sein, dass das Glas am Abend leer ist. Wir essen es einfach zu Allem: auf die Tomaten, auf den Salat, auf Fisch, auf Fleisch auf Brot (Hier geht’s zum Rezept für mein Low Carb-Brot )auf Käse und am allerliebsten mit dem Löffel direkt aus dem Glas.

Da wir gerade eine sehr heißen Sommer durchleben und jeder Gang an den Herd echt beschwerlich ist, fallen die  Mahlzeiten bei uns im Moment eher leicht aus.  Deswegen habe ich meistens ein oder zwei Gläser Pesto vorrätig im Kühlschrank. Manchmal gibt es eben nur Tomate mit Mozarella zum Abendbrot. Wenn ich dann mit einem Glas Pesto als Topping um die Ecke komme sind hier alle völlig aus dem Häuschen.

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Basilikumpesto

Pesto kommt ursprünglich aus Italien (Ligurien) und bedeutet soviel wie „zerstampft“ (abgeleitet von dem italienischen Wort pestare). Es bezeichnet eine ungekochte Würzsoße. Das Pesto alla genovese ist wohl das bekannteste und beliebteste Pesto. Das älteste Rezept stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert und hat immer die gleichen Zutaten: Basilikum, Knoblauch, Olivenöl, Parmesan, Salz und Pfeffer, nur die Mengenangaben variieren von Rezept zu Rezept. Mein Rezept für Basilikumpesto ist allerdings leicht abgewandelt. Mir geht es oft so, dass mir eine wichtige Zutat fehlt, wenn ich mir gerade vornehme etwas zu kochen. So ging es mir auch oft beim Pesto. Meistens war der Parmesan alle, oder eben auch die Pinienkerne. Bei den Pinienkernen kann man sich immer noch mit Walnüssen, Haselnüssen oder Sonnenblumenkernen behelfen. Wenn der Käse alle ist, dann ist es allerdings doof. So ist also das Rezept Basilikumpesto ohne Parmesan entstanden – eher aus einer Not. Doch ihr werdet staunen, es schmeckt nämlich. Vielleicht ist die geheime Zutat auch die geriebene Zitronenschale, die ich zusätzlich verwende, ich weiß es nicht genau. Wer natürlich Parmesan im Kühlschrank hat, der kann ihn selbstverständlich auch noch mit hinzufügen, wenns allerdings schnell gehen soll, spart euch einfach das Gereibe, es schmeckt auch ohne Käse.

 

Wirkung auf unsere Gesundheit

Im Pesto sind wunderbare Zutaten enthalten, die nicht nur gut schmecken, sondern auch sehr förderlich für unsere Gesundheit sind. Basilikum zum Beispiel, ist nicht nur eine Gewürz- sondern auch eine Heilpflanze. Es enthält Betacarotin, Calcium, Eisen und Vitamin K und ist somit entzündungshemmend, gut für unsere Knochen,Zähne und die Blutbildung und stärkt unser Herz-Kreislauf-System. Dem Knoblauch werden verjüngende Wirkungen zugeschrieben. Das enthaltenen Allicin erhöht den Spiegel von antioxidativ wirkenden Enzymen im Blut und verlangsamt damit den Alterungsprozess. Und damit nicht nicht genug! Da wäre ja noch das Olivenöl, das einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren hat und damit das Risiko der Entstehung von Gefäßkrankheiten vermindert. Auch die Vitamine A und E sowie Scharf- und Bitterstoffe sind enthalten wodurch das Olivenöl eine  entzündungshemmende und krebsvorbeugende Wirkung hat. Ist das nicht wunderbar? So ein Glas Pesto ist eine echte Gesundheitsbombe und zudem noch low carb.

 

Die Zutaten im Pesto kann man übrigens auch wunderbar variieren. Nehmt z.B. anstelle des Basilikums einfach, Rucola oder Löwenzahnblätter aus dem Garten, es geht auch Petersilie oder Bärlauch. Ich füge auch gern noch ein paar getrocknete Tomaten oder Oliven hinzu. Alles was da ist und weg muss kann verarbeitet werden.

Ich wünsche euch eine guten Appetit und gutes Gelingen! Schreibt mir gern von euren Erfahrungen mit Pesto. Habt ihr originelle Rezepte? Welche Zutaten nehmt ihr?  Ich bin gespannt.

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Basilikumpesto

 

schnelles Basilikumpesto
Vorbereitungszeit
2 Min.
Zubereitungszeit
5 Min.
Arbeitszeit
7 Min.
 
Portionen: 1 Glas
Autor: Grünesser
Zutaten
  • 1 Topf Basilikum
  • 50 g Pinienkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Tasse Olivenöl probiert hier vorsichtig, wie flüssig das Pesto sein soll, beginnt lieber mit einer halben Tasse
  • 1/2 Zitrone abgeriebene Schale und Saft
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung
  1. Die Basilikumblätter abzupfen und in ein hohes Mixgefäß geben.

  2. Die Pinienkerne in einer Pfanne anrösten, bis sie dunkelbraun sind.

  3. Zitronenschale abreiben und Saft auspressen.

  4. Alle weiteren Zutaten zu den Basilikumblättern hinzufügen und mit einem Pürierstab pürieren.

  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Rezept-Anmerkungen

Wer mag, kann eine handvoll geriebenen Parmesan hinzufügen, aber es schmeckt auch ohne.

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